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Überblick über das Geschehen auf Corigani

in den Monden von Widder und Falke im Jahr der Ringe 421 n.P.

Es sollte Frühling sein auf Corigani, doch immer wieder überzog der Winter mit ausgiebigen Schneefall machairischen Gebiete. Wann wird es endlich endlich endlich wärmer?

Die Weisen verkündeten, das neue Jahr stehe unter dem Zeichen des Ringes. Mit Ringen ist das bekanntlich so eine Sache, entweder man hat einen oder man hat keinen. Ok, manche haben auch mehrere, aber auf den einen sollte man wirklich aufpassen. Und wenn man ihn dann doch verliert, sollte man es nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Übrigens wird in letzter Zeit letzteres besonders gerne vermieden, was letztlich jeden interessieren sollte, will er nicht zu guter letzt das letzte sein. Wenn man also seinen letzten Ring verliert, sollte man daran denken, das es nicht nur Ringe aus Gold, Silber oder Rotgold gibt. ZB ist die Ringsee von Sartakis viele hunderttausend Quadratkilometer groß und besteht so gut wie gar nicht aus Gold. Eigentlich ist sie auch gar nicht ringförmig. Wenn überhaupt irgendetwas ringförmig ist, dann der Bauch von Rhul Olodovo, der nach dem Sieg von Saldrikan aus dem Feiern nicht herauskam und bereits die nächste Party plant. Gerüchte wonach er bei solchen Gelegenheiten nackt auf den Tischen zu tanzen pflegt sind jedoch stark übertrieben.

Nach einem gelungenen Staatsstreich, so zumindest einige Kommentare, krönte sich der bisherige Erzherzog von Streelia Nagon Methil mit Hilfe des Militärs zum König von Avaraidon. Der zuvor regierende Rat der Weisen wurde zu einem lediglich beratenden Gremium zurückgestuft. Durchaus freiwillig, wie es hieß. Die Hauptstadt des Reiches wurde nach Streelia in die Metropole Parano verlegt. Nahe der damit ehemaligen Hauptstadt Agon ein neuer Kanal eröffnet, der das Meer der Sonne mit dem Meer von Bioden verbindet.

In Kyrango-Kanaris wurde die Festung Kalankan zur provisorischen Hauptstadt des Reiches ausgerufen. “Bis zur Befreiung Saldrikans!” rief Regent Demiur Tlalox der trotz Hunger jubelnden Menge zu. Anschließend wurde dem im Kampf gefallenen Kommandanten Saldrikans posthum der eiserne Adler am schwarzen Band verliehen, für außergewöhnliche Verdienste und heroische Taten in der Schlacht, die sein Leben forderte.

In der gegen die Ossoren rebellierenden Stadt Mondigkan landeten im Widdermond Truppen des Regenten und begannen sich auf eine erneute Verteidigung der Stadt einzurichten.

Erstaunlicherweise kam es auf der Insel Anfang des Jahres zu keinerlei Kampfhandlungen. Vielleicht ist das bereits ein erster Erfolg der Magier der Tafelrunde, die sich mal wieder einmischen mussten.

Girodaon-A-Khemi, Meister des Feuers von Acgra-Fyrth und damit Herrscher von Actys, reiste in die Provinz Sylphalaths, um eine unglaubliche Geschichte zu untersuchen. Gerüchte sprechen von einer geheimnisvollen Höhle, die von den Hütern des Landstriches weiträumig abgesperrt wurde.

In Acgra-Fyrth wurde unterdessen die Rückkehr der lange Zeit verschollenen Kriegsheldin Zjenje-Y-Qwayn gefeiert.

Zum ersten Mal seit der vernichtenden Niederlage im Jahr der Krone landeten Krieger aus Pauran auf der Insel Trak-Sun. Mit einer symbolischen Tausendschaft kam Golossar A’Ferendir, der Shai’Hailu in Pauran nach Serendara um mit dem Life-Kommandanten Llewellyn ay Sharanaer über die Rückgabe der Insel zu verhandeln.

Eine Delegation aus Taphanac besuchte das Heiligtum des Dondras auf Trak-Sun. In kleinen Gruppen durften sie die heilige Grotte anschauen, wo der Legende nach Dondra aus einem Ei geschlüpft sein soll. Anschließend wurden die Taphanacleiri in der Pilgerstadt mit einem Fest begrüßt.

In Hashandae der Hauptstadt von Hashart Ossor kam es im Widdermond zu völlig spontanen Pogromen gegen die wenigen einheimischen Dondra-Gläubigen. Die Truppen des Priesterkönigs griffen nach nur wenigen Stunden beherzt und entschlossen ein und trieben den Mob auseinander.

Thyrrgat Taramis ap Narr Diarr, der Herrscher von Thorrog entschloss sich den Meermaut an Selavan nicht mehr zu bezahlen. Ob dies wie schon früheren Jahren zu neuen Schiffsversenkungen durch die neuerdings so großzügigen und  friedliebenden Selavanis führt bleibt abzuwarten.

In Ashdaira gehen die Aufräumarbeiten nach dem jahrelangen Krieg weiter. Bleibt zu hoffen, daß der Frieden diesmal etwas länger hält. Dazu sollte man sich aber von unnötigen Provokationen hüten, seien sie auch noch so verlockend.

In Thandir’ancaer waren die Proteste gegen die Aufgabe des Kanals teilweise erfolgreich. Wie es hieß würde der Stadt nun wenigstens die Brücke erhalten bleiben.

Irgendwo fernab des hektischen Geschehens unserer Zeit, erfüllte tiefer Friede das Land und alles ist gut.

Nachdem sich Reichsverweser Anmur Dakari fast zwei Jahre in Pauran herumgetrieben hatte, kehrte er im Widdermond  an der Spitze der Garde Artans nach Wu Ya Shan zurück.

In Ossoriar findet bereits seit einiger Zeit eine Umorganisation größeren Ausmaßes statt. Es sieht so aus, als haben die Piraten auf ihren Reisen eine Vorliebe für zentralistische Strukturen entwickelt. Einige Inselbewohner auf den äußeren Inseln sind mit damit gar nicht zufrieden, viele dagegen schätzen diese Maßnahmen als Rückkehr zu traditionellen Lebensweisen.

Exedron Vunderi Erasr, der ehemalige Worbast Wergulu, verließ Therkat, um eine Reise zu beginnen, die ihn lange Zeit von der Hauptstadt fernhalten wird. Damit dürfte der Machtkampf in Wergolost endgültig entschieden sein.

Gesehen und berichtet von

Than A’Gwui, Hoherpriester Artans und Hüter von Corigani

 

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